AVG – die durchsatzstärkste Müllverbrennungsanlage Deutschlands in Köln

Viele Millionen Tonnen Müll werden in Deutschland jedes Jahr produziert, Tendenz steigend. Doch wohin mit den Müllbergen? Es gibt verschiedene Ansätze zur Verwertung – wir waren bei der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln, der AVG Köln zu Gast und haben den Pressesprecher Tilo Dumuscheit gebeten, uns etwas über sein Unternehmen, der durchsatzstärksten Müllverbrennungsanlage Deutschlands, zu erzählen

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Die AVG Köln ist ein mittelständisches Unternehmen der Abfallbranche, das gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um die stoffliche (Recycling) und thermische (Verbrennung) Verwertung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln wie für die ansässigen Gewerbebetriebe und die Industrie anbietet. Ihre Tätigkeit ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas.

Die Restmüllverbrennungsanlage heißt übrigens so, weil wir den Restmüll aus den privaten Haushalten und Reste aus Gewerbe- und Baumischsortieranlagen hier verarbeiten. Stofflich verwertbare Bestandteile des Abfalls.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Größe: 300 m lang und 110 m breit; inkl. Containerkran 150 m breit
Einzigartig: Stimmiges architektonisches Konzept für den gesamten Standort
Energieabgabe in das öffentliche Netz 2016: 363.000 MWh als Strom und Dampf; reicht aus, um 250.000 Menschen mit Strom zu versorgen, ein Viertel der Kölner Bevölkerung. Damit zählt sie zu den drei größten Anlagen in Deutschland, die Energie aus Abfall produzieren.
Produktion von »grüner« Energie, da rund 50 Prozent des Abfalls aus erneuerbaren Energieträgern besteht
Einsparung an Kohlendioxid 2016: 155.000 t; durch hohen Anteil erneuerbarer Energieträger, die klimaneutral sind, und durch die Substitution fossiler Brennstoffe
Verbrennungsmenge 2016: 736.000 t
Einzigartig: Eine der größten Sortieranlagen integriert in die Restmüllverbrennungsanlage. Durchsatzleistung entsprechend der Verbrennungsmenge deutlich über 700.000 t jährlich
Hohe Zuverlässigkeit der Anlage – geringe Stillstandszeiten (beste Verfügbarkeit weltweit)
Ein wichtiger Grund: Motivierte Betriebsmannschaft
Weiterer Grund: Qualitativ hohe technische Standards bereits beim Bau der Anlage.
Weiterer Grund: spezielles vorbeugendes Instandhaltungskonzept
Beste Abgasreinigung in Deutschland.
Wir unterschreiten die gesetzlichen Vorgaben massiv. Eine Reihe von Emissionswerten wie für Dioxine und Furane sind nicht nachweisbar.
Wir machen die Luft sauber. Das Abgas aus dem Kamin ist sauberer als die Umgebungsluft. Generell sind Müllverbrennungsanlagen in Deutschland Saubermachanlagen.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Es geht uns nicht um Superlative, sondern um die Qualität unserer Arbeit, die dazu geführt hat, dass wir zu den besten Müllverbrennungsanlagen der Welt zählen. Durch gezielte Modernisierungen und Optimierungen des Anlagenbetriebes haben wir die Leistungsfähigkeit stetig verbessert.
Ziel ist es ein verlässlicher Partner der Stadt Köln zu sein und den Ansprüchen der Wachstumsregion Köln/Rheinland auch künftig gerecht zu werden.

Wir freuen uns übrigens über Besucher. Ihnen zeigen wir gerne, was wir hier machen. Jedes Jahr führen wir 4.000 bis 5.000 Besucher in kleinen Gruppen durch die Restmüllverbrennungsanlage. Darunter befinden sich eine Reihe von ausländischen Delegationen, die sich über Abfallwirtschaft in Deutschland informieren möchten.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Es ist unser Anspruch, uns mit den Besten zu messen.

Und natürlich haben wir auch Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus nach seinen Erlebnissen bei der AVG befragt:

Womit ich wirklich nicht gerechnet hatte, war die schon beinahe wagneranische Wucht des Müllbunkers. Diese Müllmengen in diesem brutalistischen Betonsammelplatz sah mehr aus wie eine moderne Kirche, denn eine Müllverbrennungsanlage. Diese kathedralenhafte Wirkung wurde während wir dort waren auch noch durch die verschiedene Lichteinstrahlung, die Staubfontänen und beides zusammen verstärkt. Absolut faszinierend!

Inhaltlich – auch wenn im Bild nicht ganz so – ebenso faszinierend finde ich, dass in der Anlage so viel Ingenieurskunst steckt, dass aus dem ganzen Müll und dem Verbrennungsprozess alle Giftstoffe derart ausgefiltert werden, dass nach der Abgasreinigung die Luft sauberer ist, als unsere Umgebungsluft.

Das spätestens hat mich mal wieder daran erinnert, in was für einem fortschrittlichen Land wir eigentlich leben. Ich habe lange im Ausland gelebt, zuletzt in den USA, und nirgends gibt es Vergleichbares. Sogar ganz im Gegenteil, der Müll wird andernorts ganz oft einfach in die Landschaft gekippt.

Der Besuch bei der AVG war also aus vielen Gründen wirklich toll, aber vor allem auch, weil wir hier unfassbar freundlich, professionell und hilfsbereit empfangen wurden. Und eine Sache habe ich außerdem gelernt: Müllarbeiter sind wirklich lustige Leute…

* Wenn Sie mehr über die AVG Köln erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Vierzig »Superlative — Made in Germany«

Bis heute haben wir vierzig »Superlative – Made in Germany« in ganz Deutschland und aus den verschiedensten Themengebieten fotografiert***:

AIRBUS in Hamburg – Endmontage für das größte Passagierflugzeug der Welt, den A380
• ATTA-HÖHLE in Attendorn – die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands
AURUBIS in Hamburg – der größte Kupferproduzent und Kupferwiederverwerter Europas
AVG (Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln) in Köln – die durchsatzstärkste Müllverbrennungsanlage Deutschlands
BORUSSIA DORTMUND – die größte Stehplatztribühne Deutschlands
CASINO BADEN-BADEN – das älteste Casino Deutschlands
CATERPILLAR in Dortmund – die Fertigung der größten Hydraulikbagger der Welt
CLAAS in Harsewinkel – der größte Landmaschinenhersteller Deutschlands
COMMERZBANK TOWER in Frankfurt – das höchste Gebäude Deutschlands
DEUTSCHES LUFT- UND RAUMFAHRTZENTRUM in Lampoldshausen – das Vinci-Triebwerk für die Ariane-2-Mission im Höhensimulationsprüfstand, der einzige in Deutschland
DOM TRIER – die älteste christliche Kirche Deutschlands
ELBPHILHARMONIE – das modernste Konzerthaus Deutschlands in Hamburg
EMSFLOWER in Emsbüren – das größte Gewächshaus Deutschlands und Europas
EUROPEAN XFEL in Hamburg – der leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt
FRAPORT AG in Frankfurt – die größte Flughafen-Gepäcklogistik Deutschlands
FRAUNHOFER IIS in Erlangen – »Mozart« das größte Schalllabor seiner Art in Deutschland
G20 in Hamburg – Deutschlands größter politischer Gipfel
GARZWEILER im Ruhrgebiet – das größte Braunkohlerevier Deutschlands
GLASHÜTTE LAMBERTS in Waldsassen– die größte Glashütte für mundgeblasenes Flachglas der Welt
HAZEL HEN – der schnellste Supercomputer Deutschlands in Stuttgart
HELIOS ENDO-KLINIK in Hamburg – der größte Operationssaal Deutschlands
HERMES FULFILMENT in Haldensleben – das größte E-Commerce-Warehouse Deutschlands
HOFBRÄU-FESTZELT in München – das größte Festzelt auf dem Oktoberfest
KINO LICHTBURG in Essen – der größte Kinosaal in Deutschland
KOCHERTALBRÜCKE bei Geisslingen – die höchste Talbrücke Deutschlands
KWS in Einbeck
LANXESS-ARENA in Köln – die größte Mehrzweckhalle Deutschlands
LIEBEROSER WÜSTE – die größte Wüste Deutschlands
METROPOLITAN BACKLOT in Potsdam – die größte Außenkulisse Deutschlands
MEYER WERFT in Papenburg – die größte Werft Deutschlands
MINIATUR WUNDERLAND in Hamburg – die größte Modelleisenbahnanlage der Welt
PHOENIX CONTACT in Blomberg – das leistungsstärkste Überspannungsschutzlabor der Welt in Blomberg
• REILING KUNSTSTOFF RECYCLING – der größte Plastikrecycler Deutschlands in Hamm
SCHNÖGGERSBURG – die größte Übungsstadt Deutschlands beim
Gefechtsübungszentrum Heer
SYNLIGHT (DLR) in Jülich – die größte künstliche Sonne der Welt
TAGESSCHAU in Hamburg – die erfolgreichste Nachrichtensendung Europas
THERME ERDING – die größte Therme Deutschlands und Europas
WASSERWERK SIPPLINGER BERG – das größte Wasserwerk Deutschlands am Bodensee
ZENTRALMOSCHEE KÖLN – die größte Moschee Deutschlands

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne bei uns per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

***Diese Liste wird ständig aktualisiert, da wir laufend weiter fotografieren. Sollten einige der genannten Superlative noch nicht im Bild zu finden sein, so liegt das daran, dass die Farbnegativfilme gerade noch entwickelt, gescannt, bearbeitet und die Texte dazu geschrieben werden.

»Superlative« feiern Ausstellungspremiere bei »horizonte zingst«

»Hier ist ein Fotograf am Werk, der großangelegte Ideen in kongenialen Bildern zu dokumentieren vermag. Emotionen und intellektuelle Auseinandersetzung werden in den Fotos in gleichem Maße angesprochen.« Klaus Tiedge, Kurator Fotografie Zingst.

Wir sind stolz und glücklich, dass wir die Ausstellungspremiere im Rahmen des diesjährigen Umweltfotofestivals »horizonte zingst« vom 26. Mai bis 3. Juni 2018 feiern dürfen!

Das Umweltfotofestival »horizonte zingst« findet 2018 zum elften Mal statt und hatte im letzten Jahr rund 57.000 Besucher. Gezeigt werden in diesem Jahr 20 Fotoschauen, die sich um den thematischen Schwerpunkt Umwelt drehen. Dabei wird es erhaltenswerte Naturschönheiten ebenso zu sehen geben, wie eine akute Gefährdung derselben. Gezeigt werden außerdem  Ausstellungen, die sich mit generellen gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigen.

Klaus Tiedge, Kurator Fotografie Zingst

Wie es dazu kam, dass die »Superlative« als Ausstellungspremiere auf dem Festival gezeigt werden – und zwar alle 40 im Großformat – dazu haben wir den Kurator Fotografie Zingst, Klaus Tiedge, befragt:

Sie sind seit Anbeginn ein intensiver Beobachter, Begleiter und auch gelegentlicher Ratgeber der »Superlative – Made in Germany«: Was ist es, was für Sie das Projekt ausmacht?
Superlative ist zunächst einmal eine großartige Idee – eben superlativ. Das Projekt hat alles, um einen besonderen Blick auf »Made in Germany« zu werfen. Bewundernswerte Leistungen werden damit ebenso dokumentiert, wie zeitkritisch zu betrachtende Phänomene. Hier wir ein Gesamtbild von Deutschland aufgezeigt, das aus einer solchen Perspektive noch nie aufgezeigt wurde.

Was ist für Sie aus fotografischer Sicht das Besondere an dem Projekt?
Hier ist mit Christoph Morlinghaus ein Fotograf am Werk, dem es gelingt – von einem sehr persönlichen kreativen Standort aus – faszinierende Bilder unter schwierigsten und außergewöhnlichsten Bedingungen zu machen. Ein klare Bildsprache und größte Variationstiefe werden bei Morlinghaus in gleicher Weise sichtbar.

Haben Sie einen Favoriten?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ich bin von »Superlative« wegen der Vielzahl spannender Motive begeistert. Wenn ich mich auf ein Bild festlegen soll, so ist es das Tagesschau-Studio, weil es aus der Alltäglichkeit des Fernsehens herausgelöst, so faszinierend wirkt…

Was hat Sie dazu bewogen, die Superlative als Ausstellung in Zingst zu zeigen?
Die Suche nach neuen, überraschenden fotografischen Projekten zwingt den Kurator dazu offen für mutige Ansätze zu sein. »Superlative – Made in Germany« hat Qualitäten des in dieser Weise noch nie Gesehenen. Auch die Verknüpfung mit Aspekten der Umwelt ergibt sich durchgänging.

Was erwartet den Besucher darüber hinaus beim elften Umweltfotofestival »horizonte zingst«?
Das Umweltfotofestival »horizonte zingst« bietet 2018 wieder ein Spektrum von Ausstellungen die von Naturschönheiten und – Gewalten bis zum Klimawandel und Gefährdungsszenarien Sehenswertes zu bieten hat. Außerdem wäre es nicht ein Festival, wenn nicht dem aktiven Fotografen ein großartiges Programm vielfältigster Anregungen und Betätigungen beboten würde. Workshops, Podien, Tag des Fotobuchs und nicht zuletzt ein aktiver Fotomarkt machen Zingst zu Reiseziel für alles Fotointeressierten.

Wir danken für das Gespräch, sind gespannt auf die Ausstellungspremiere und freuen uns auf viele Besucher!

*»Superlative – Made in Germany« ist ein freies und gemeinsames Fotoprojekt von dem Fotografen Christoph Morlinghaus und von fotogloria | büro für fotografische zusammenarbeit.

**Auf dem Titelbild dieses Artikels sehen Sie Edda Fahrenhorst von fotogloria und den Fotografen Christoph Morlinghaus bei der Betrachtung der ersten Ausstellungsbilder.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

 

»Am Limit« – die Superlative in der Dewezet​

Die Hamelner Deister- und Weserzeitung widmet unserem Projekt eine ganze Seite – wir freuen uns und sagen DANKE in Richtung Weserbergland.

Dewezet-Lokalchef Frank Henke​: »Superlative sorgen für das große „Wow!“ Das fängt das Projekt toll ein. Manche Bilder beeindrucken auf den ersten Blick wie die Kulisse eines Science-Fiction-Films. Dann erst erkennt man das Setting und die Geschichte dahinter. Dass jemand aus dem kleinen Hameln hinter so einem Giganten-Projekt steht, macht es für uns als Lokalzeitung natürlich zusätzlich spannend.«

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen: https://www.dewezet.de/hintergrund/hintergrund-seite_artikel,-am-limit-hamelnerin-sucht-fuer-fotoprojekt-herausragendes-_arid,2459737.html

Airbus – Sektionsmontage des größten Flugzeuges der Welt in Hamburg

Nicht wenige Hamburger erinnern sich an jenen Tag Ende August 2005, als das größte Passagierflugzeug der Welt das erste Mal über die Stadt flog. Und an den Tag im November desselben Jahres, als es dann das erste Mal landete. Das Ziel: Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. Zweieinhalb Stunden zuvor war der A380 im französichen Toulouse gestartet, um von Stund an in der Hansestadt in Serie lackiert und mit Sitzen versehen zu werden.

Der A380 ist ein europäisches Vorzeigeobjekt par excellence, eine Gemeinschaftsproduktion, an der neben Deutschland und Frankreich auch Werke in Großbritannien und Spanien beteiligt sind – so kommen etwa die Flügel aus dem britischen Broughton, die Flugsteuerung aus Toulouse, das Seitenleitwerk aus Stade, die Rumpfsektion 18, die Bugsektion 13 und ein Teil der Sektion 15 aus Hamburg oder das Höhenleitwerk aus dem spanischen Getafe. Die Komponenten werden aus den verschiedenen Standorten per Schiff oder Flugzeug nach Toulouse gebracht, wo dann die Endmontage stattfindet. Um dann wieder nach Hamburg zu fliegen, wo der Riese mit der Innenausrüstung der Kabine versehen und lackiert wird – erst dann erfolgt die Auslieferung an die Kunden in Europa oder dem Nahen Osten. Apropos Kunden: Im Jahr 2007 wurde der erste fertige A380 an Singapore Airlines ausgeliefert.

Die Geschichte des A380 geht indes bis in die 1980er Jahre zurück, in denen eine erste Machbarkeitsstudie zu einem Flugzeug in der Größenordnung angefertigt wurde. Über die Jahre nahmen sowohl die Pläne dafür, als auch die Marktsituation derart gestalt an, dass Airbus im Jahr 2001 mit der Konstruktion begann. Bis heute, also 16 Jahre später, wurden 210 Maschinen in alle Welt ausgeliefert, weitere 100 Bestellungen warten darauf, in den Werken Europas gefertigt zu werden.

Bei einem Preis von etwa 430 Millionen US-Dollar pro Flieger kann man sich also in etwa vorstellen, das Konstruktion, Teileanfertigung und Sektionsmontagen einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor für die jeweiligen Produktionsstätten darstellen. Alleine in Hamburg-Finkenwerder hat das Werk – das neben der Sektionsmontage des A380 auch noch an weiteren Flugzeugreihen mitwirkt – 12.500 Mitarbeiter. Damit ist Airbus nicht nur federführend für die Sektionsmontage des größten Flugzeuges der Welt, sondern auch der größte Flugzeugbauer Deutschlands. Ein echtes Superlativ – Made in Germany.

Natürlich wollten wir auch von Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus wissen, wie es für ihn war, bei Airbus zu fotografieren:

»Zuerst einmal war ich ausgesprochen glücklich, dass Airbus zugesagt hat! Es ist seit Jahren mein Traum, dort zu fotografieren und bislang wurde noch jede Fotoanfrage meinerseits abgelehnt. Umso begeisterter war ich, dass wir dort für die Superlative fotografieren durften!

Tatsächlich habe ich mich dann am ersten Tag in den Werkshallen gefühlt, als würde Ostern Weihnachten und mein Geburtstag auf einen Tag fallen – mich haben die Motive quasi angesprungen, ich wusste gar nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören sollte. Wir durften knapp zwei Tage fotografieren, aber ich hätte noch viel, viel mehr Zeit dort verbringen können.

Die Fotos tatsächlich zu machen war allerdings nicht so einfach, denn in der gesamten Halle ist immer viel Bewegung. Das scheint auf den ersten Blick nicht so, weil alles so groß und damit unbeweglich erscheint. Aber es herrscht in der tat ein ständiger Wechsel und das ist bemerkenswert.

Bemerkenswert sind auch die Atmosphäre und Ausgestaltung der Hallen: Alles ist sehr sauber, hell, die Farben sind aufeinander abgestimmt und es ist bemerkenswert ruhig. Mich hat alles dort an das Kennedy Space Center in Miami erinnert, also eher an ein Labor, als an eine Schwerindustriemontage.

Alles in allem war es einfach toll, das alles mal zu sehen. Und ich darf tatsächlich nochmal wiederkommen – das werde ich sicher gerne in Anspruch nehmen!«

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

Tagesschau – die erfolgreichste Nachrichtensendung Europas

Die Tagesschau ist die älteste und meistgesehene Nachrichtensendung des deutschsprachigen Fernsehens. Gesendet wird seit 1952 und seit 1992 gibt es mehrere Sendungen täglich. Die Haupsendung bleibt aber die um 20 Uhr – ebenjene sehen über 10 Millionen Menschen und das jeden Tag. Die Tagesschau versammelt damit allabendlich  so viele Menschen vor dem Fernseher, wie die Hauptnachrichtensendungen von ZDF, RTL, Sat 1 und Pro7 zusammengerechnet*.

Wir haben Dr. Kai Gniffke, seines Zeichens Erster Chefredakteur von ARD aktuell und damit auch der Tagesschau und den Tagesthemen gebeten, uns etwas mehr über das Superlativ der erfolgreichsten Nachrichtensendung Deutschlands zu erzählen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
ARD-aktuell ist die »Nachrichtenfabrik« der ARD. Hier werden täglich bis zu 20 Ausgaben für »Das Erste« sowie die Tagesthemen produziert. Zugleich informiert ARD-aktuell die Menschen in Deutschland den ganzen Tag über im Nachrichtenkanal »tagesschau24« über aktuelle Ereignisse. Und unterwegs halten wir die Menschen mit tagesschau.de, der Tagesschau-App und natürlich in sozialen Netzwerken auf dem Laufenden.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Täglich schalten durchschnittlich 10 Millionen Menschen um 20 Uhr die Tagesschau ein. Das sind so viele Zuschauer wie die Hauptnachrichtensendungen der vier nächst platzierten Anbieter im deutschen Fernsehen zusammengerechnet. Kein anderer Nachrichtenanbieter in Europa oder den USA erreicht diesen Spitzenwert.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Seit nunmehr 65 Jahren verlassen sich die Menschen in Deutschland Punkt 8 auf »ihre« Tagesschau. In dieser Zeit hat sich das Nachrichtenflaggschiff der ARD den Ruf erworben, ein zuverlässiger, kompetenter und seriöser Partner in Sachen Information zu sein, der niemandem seine Meinung vorschreibt. Dabei hat sich die Tagesschau auf allen Plattformen ständig verändert, und ist doch das geblieben, was sie immer war.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Der Erfolg der Tagesschau ist für uns kein Grund anzugeben, sondern bedeutet jeden Tag eine verdammt große Verantwortung unserem Publikum gegenüber. Aber natürlich sind wir auch ein bisschen stolz auf das Vertrauen, das man uns entgegenbringt. Warum sollte die Tagesschau dann also bei »Superlative – Made in Germany« fehlen?

Selbstverständlich wollten wir auch von Christoph Morlinghaus erfahren, wie es ist, in einem so außergewöhnlichen Ort zu fotografieren:

»Tatsächlich war der Besuch des Tagesschau-Studios mein zweites Mal: Bereits im Jahr 2000 durfte ich beim NDR fotografieren, damals sah das Studio natürlich noch ganz anders aus. Umso faszinierender war es für mich, meine alten Bilder mit dem neuen Einblick zu vergleichen – das heutige Studio ist eine begehbare Maschine, dadurch viel technisierter, räumlich kleiner und optisch ganz anders. Das Einzige, was sich nicht verändert hat ist die absurd hohe Anzahl an Fresnelscheinwerfern, die die gesamte Decke einnehmen.

An diesem Ort zu fotografieren war jedenfalls erneut eine besondere Erfahrung – da stand ich nun live in einer schon fast ikonischen Umgebung in der eine Sendung produziert wird, die viele Millionen Menschen jeden Tag im Fernsehen oder Internet sehen.

Für mein Bild hatte ich genau zweieinhalb Stunden Zeit, wurde gleichzeitig für einen Fernsehbeitrag in der Sendung DAS! gefilmt, von der verantwortlichen Redakteurin Johanna Lepére befragt und dann auch noch von zwei Leuten beim Arbeiten fotografiert. Das war schon ein gewisser Druck…

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich es geschafft habe, mich dennoch zu konzentrieren und vernünftige Bilder zu schießen. Das lag sicher auch nicht zuletzt an der unglaublich netten und entspannten Atmosphäre: Alle Mitarbeiter des NDR, die daran beteiligt waren, dass wir dort fotografieren dürfen, waren super hilfsbereit, haben Lichter ein und ausgemacht, den Hintergrund verändert und die Moderatorentische hoch- und runtergefahren, bis es gepasst hat und am Ende des Shootings durften wir sogar noch einen Blick in das alte Tagesschau-Studio werfen, in dem ich 2000 schon fotografiert hatte. Wirklich klasse!«

 

*Quelle für diese Zahlen sind die täglichen Erhebungen der Gesellschaft für Konsumformschung (GfK)

** Wenn Sie mehr über die Tagesschau in Hamburg erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

***Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Edda Fahrenhorst und Mike Gamio und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

****Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Superlative-Interview mit Deutschland.de

Auf Deutsch, spanisch, französisch, russisch oder arabisch: Wir freuen uns über das nächste Interview mit Edda Fahrenhorst und Christoph Morlinghaus mit einem spannenden Portal und zwar deutschland.de, betrieben von der FAZIT Communication in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt!

Mit herzlichem Dank an Redakteurin Tanja Zech und es folgt das gesamte (Kurz-) Interview (HIER geht es zum Original):

»Sie bekommen Zutritt zu besonderen Orten und packen die Kamera nur aus, wenn es um die ganz große Sache geht: Edda Fahrenhorst von der Agentur Fotogloria und Fotograf Christoph Morlinghaus haben 2016 das Fotoprojekt „Superlative – Made in Germany“ begonnen.

Deutschland.DE: Frau Fahrenhorst und Herr Morlinghaus, was möchten Sie mit Ihren Bildern vermitteln?

Fahrenhorst: Mit dem Projekt „Superlative – Made in Germany“ wollen wir einen aktuellen fotografisch-künstlerischen Blick auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stand Deutschlands werfen. Wir nähern uns dem Thema von vielen Seiten, fotografisch maximal anspruchsvoll, dabei aber nie mit dem Anspruch auf Vollständigkeit.

Welche Auswahlkriterien haben Sie?

Fahrenhorst: Wir folgen einem Themenkatalog, den wir in Bereiche wie Energie, Logistik, Kultur, Landwirtschaft oder Religion unterteilt haben. Mittlerweile haben wir 35 Superlative fotografiert. Sie fügen sich langsam zu einem großen Gesamtbild zusammen.

Morlinghaus: Ich fotografiere für das Projekt ausnahmslos mit der Großbildkamera auf 8×10“ Farbnegativfilm. So kann ich es fotografisch mit Größe aufnehmen: Je größer der Ort und je komplexer die Bildebenen, desto lieber.

Welche Superlative beeindruckten Sie bisher am meisten?

Morlinghaus: Ganz klar der Operationssaal in der Helios-Endo Klinik in Hamburg. Wir durften im OP während der vielen und auch parallel laufenden Operationen fotografieren. Es war unglaublich, all die Sinneseindrücke zu verarbeiten und in einem Bild umzusetzen.

Wie geht es mit dem Projekt weiter?

Fahrenhorst und Morlinghaus: Wir freuen uns auf die Ausstellungspremiere Ende Mai auf dem Fotofestival „horizonte zingst“. Und wir arbeiten weiter an dem Projekt – es gibt noch sehr viele großartige Superlative! Für Ideen sind wir offen.«

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Edda Fahrenhorst und Mike Gamio und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

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Caterpillar in Dortmund – die Fertigung der größten Hydraulikbagger der Welt

In den Minen der Welt werden die unterschiedlichsten Erdschichten bewegt, um Kohle, Gold & Co. abzubauen. Dabei werden schier unvorstellbare Mengen Stein umgeschichtet und Bagger in großen Größen eingesetzt – gefertigt in Dortmund von dem Unternehmen Caterpillar.

Wir haben Ramona Söpper aus der Unternehmenskommunikation dazu befragt, was das Unternehmen Caterpillar ausmacht und wie groß der größte Bagger der Welt ist:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Die Caterpillar Global Mining HMS GmbH als Tochterfirma des Weltkonzerns Caterpillar Inc. entwickelt, fertigt und montiert am Standort in Dortmund-Dorstfeld die weltweit größten Hydraulikbagger mit einem Einsatzgewicht von 100 bis zu 1.000 Tonnen. Der Standort mit seinen rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann auf 125 Jahre Erfahrung im schweren Maschinenbau, angefangen unter Orenstein & Koppel zurückblicken. Die großen Bagger verlassen den Standort in Dortmund, um in den großen Tagebauen der Welt in den Einsatz zu starten. Hier sind sie hauptsächlich für die Gewinnung von Mineralien wie Gold, Diamanten, Kupfer, Kohle, Eisenerz und Ölsand verantwortlich. Unser Händlernetzwerk unterstützt uns bei dem weltweiten Einsatz unserer Produkte. Wie unser Standort eine lange Tradition hat, so können wir auch stolz auf die langjährige Zugehörigkeit unserer MitarbeiterInnen blicken. Hohe Jubiläen von 40 bis 50 Jahren sind für uns keine Seltenheit.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Dass die größten Hydraulikbagger der Welt ihren Start im Ruhrgebiet haben und von hier aus in ihren Einsatz rund um den Globus starten, überrascht immer noch viele. Selbst die kleinsten Hydraulikbagger unserer Produktpalette starten bei einem Einsatzgewicht von 140 Tonnen. Zum Vergleich, die kleineren Bagger, die auf klassischen Baustellen zu finden sind, wiegen ca. 20 Tonnen.

Der größte Hydraulikbagger 6090 kommt mit seinem Einsatzgewicht an stolze 1.000 Tonnen heran. Durch die enorme Größe werden die Geräte am Standort nicht vollständig montiert. Die einzelnen Module werden soweit zusammengebaut, dass unsere MitarbeiterInnen Tests des Motors und der Hydrauliksysteme innerhalb des Grundgerüstes vornehmen können. Danach werden die Module wieder demontiert und verlassen mit bis zu 30 Schwerlasttransporten unseren Standort in Dortmund. Am jeweiligen Einsatzort angekommen, unterstützen unsere Kolleginnen und Kollegen die lokalen Händler und Kunden bei der Inbetriebnahme und der finalen Montage der Geräte.

Aufgrund der enormen Größe müssen die Baggerfahrer in den Minen wahrlich schwindelfrei sein; denn die Höhe des Kabinendaches des 6090 liegt bei 10 Metern. Die Reichweite unseres 6090 reicht bis zu einer Höhe von 20 Metern und einer Länge von 19,2 Metern. In die Tiefe kann der 6090 seine Klappschaufel bis auf 2,5 Meter in den Boden bringen. Die Standard-Schaufelgröße unseres größten Baggers beträgt 52m³, womit er eine Fördermenge von 6.700 Tonnen pro Stunde schafft. Doch auch diesen Rekord konnte das Dortmunder Team in den letzten Jahren noch überbieten. Eine Sonderanfertigung einer 55m³ Klappschaufel, in welcher locker zwei Schulklassen Platz finden, wurde am Standort gefertigt. Bei einer Gesamtbreite von über 6 Metern bringt alleine die Klappschaufel ein stolzes Gewicht von 80 Tonnen auf die Waage.
Diese Sonderanfertigungen für unsere Kunden sind keine Seltenheit. Ständig werden unsere Geräte an die Gegebenheiten vor Ort angepasst; sei es ein Einsatz in staubigen und heißen Gebieten oder in eiskalten Gegenden.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Bereits unter Orenstein & Koppel kristallisierte sich heraus, dass der Standort mit der Produktion von Hydraulikbaggern seinen Weg in die Zukunft einschlagen wird. Der erste Hydraulikbagger RH 5 wurde unter Orenstein & Koppel im Jahr 1962 gebaut. Dieser ist auch heute noch als Erinnerungsstück am Standort ausgestellt. Schnell wurden die Dimensionen größer und die erfahrenen Teams vor allem in den Bereichen der Schweißerei, Montage, E-Montage, Machining und Inbetriebnahme stellten unter Beweis, dass der Standort für Rekorde geschaffen ist. 1997 wurde der Weltrekord mit dem größten Hydraulikbagger der Welt, dem damaligen RH 400 und heutigem 6090 aufgestellt. Seit 2011 gehört der Standort in Dortmund als Caterpillar Global Mining HMS GmbH zu Caterpillar Inc. und komplettiert somit das Bergbau-Produktportfolio des Weltkonzerns.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Das Projekt »Superlative – Made in Germany« klang für uns sofort interessant und passend. Wir sind stolz auf unsere Produkte und auf die enormen Dimensionen, sowohl des kompletten Gerätes als auch der Einzelteile, die hier am Standort durch die einzelnen Fertigungsschritte entwickelt, produziert, montiert und getestet werden. Die weltweit größten Hydraulikbagger sind Superlative, welche unsere MitarbeiterInnen nur zu gut aus ihrem täglichen Arbeiten kennen. Auch diese Kolleginnen und Kollegen möchten wir an dieser Stelle hervorheben. Durch den täglich unermüdlichen Einsatz konnten wir uns in der Vergangenheit stark entwickeln und unsere Händler und Endkunden mit den besten Produkten beliefern.

Mit unserer Teilnahme an dem Projekt möchten wir unser Superlativ aus dem Ruhrgebiet etwas bekannter machen. Denn für unsere Entwicklung am Standort suchen wir immer neue Talente, die in einem internationalen Umfeld unsere Produkte voranbringen möchten. Werden Sie Teil des Fortschritts und unterstützen Sie unser globales Team in den Bereichen der Fertigung oder im Büro.

Herzlich bedanken wir uns auch bei dem kompetenten Team von fotogloria um Frau Edda Fahrenhorst, sowie bei Herrn Christoph Morlinghaus und Herrn Raphael Janzer für die Aufnahme der spannenden Fotos an unserem Standort.

Natürlich wollten wir auch von Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus wissen, wie es für ihn war, in der Fertigung der größten Hydraulikbagger der Welt zu fotografieren:

»Die größten Bagger der Welt? Großartig. Das ist eines DER Motive, auf die ich im Rahmen des Projekts gehofft hatte. Allerdings: In der Fertigung in Dortmund steht kein fertiger Bagger.

Warum? Die Bagger sind am Ende so groß, dass sie nicht mehr transportierbar sind und so werden nurmehr die Einzelteile durch die Welt verschifft, um dann am Einsatzort aufgebaut zu werden – das muss man sich mal vorstellen, der größte Bagger ist 10 Meter hoch! Wahnsinn.

In der Fertigungshalle jedenfalls waren wir umgeben von verschiedensten Formen und Teilen, die wie ein abstrakter Baukasten anmuteten – für den Laien schwer zu durchschauen, welches Teil wohin am Bagger gehören könnte, aber dabei einfach total ästhetisch und toll anzuschauen.

Dazu kam, dass man gehört hat, wie überall gearbeitet wird, aber man die arbeitenden Menschen nicht gesehen hat, da sie irgendwo in den riesigen Teilen quasi verschwunden waren.

Für mich war der Einblick in ein so hochindustrialisiertes Unternehmen jedenfalls sehr spannend. Und wer weiß, vielleicht darf ich ja doch noch eines Tages den ganzen Bagger irgendwo auf der Welt fotografieren…«

* Wenn Sie mehr über Caterpillar erfahren möchten, dann bitte HIER entlang.

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Glashütte Lamberts – die größte Glashütte für mundgeblasenes Flachglas der Welt

Tradition wird in Waldsassen groß geschrieben: Die historische Ofenhalle der Glashütte Lamberts  wurde im Jahr 1906 gebaut und in Betrieb genommen. Mit dem über 100-jährigem Wissen und rund 70 Mitarbeitern umfasst die Produktion der Manufaktur heute über 5.000 verschiedene Farben und Strukturen. Die Gläser aus der Oberpfalz sind vor allem auch bei Künstlern sehr beliebt und so finden sie sich in aller Welt wieder, etwa im Rockefeller Center in New York,  in der Kaoshiung Main Station in Taiwan, oder auch in der St. Pauls Kathedrale Rom.

Wir haben mit Robert Christ, seines Zeichens der Prokurist der Glashütte, über das Unternehmen gesprochen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Die Glashütte Lamberts ist Weltmarktführer für mundgeblasene Flachgläser. Die Produktion unserer Manufaktur umfasst über 5.000 verschiedene Farben und Strukturen.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Die historische Ofenhalle wurde 1896 gebaut und 1906 nach Waldsassen transportiert und wieder aufgebaut. Die Dachkonstruktion wurde 2008/2009 komplett restauriert. Es arbeiten 70 Mitarbeiter bei uns.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Wir haben einen Exportanteil von über 70% und sie finden unsere Gläser in aller Welt. Als Referenzen seien genannt: Frauenkirche Dresden / Naumburger Dom / Rockefeller Center, New York / Seattle Airport / Indianapolis Airport / Kathedrale Notre Dame Reims / Iolanai Palace Hawaii / Kaoshiung Main Station Taiwan / Pfizer Headquarters New York / York Minister / Westminister Abbey / Metropolitan Museum of Art New York / St. Pauls Kathedrale Rom

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Die bisherigen Locations waren durch die Bank reizvolle Orte und wir verstehen uns selbst eben auch als Superlativ.

Natürlich haben wir auch mit Superlative-Fotograf Christoph MOrlinghaus darüber gesprochen, wie es für ihn war, bei der Glashütte zu fotografieren:

»Wirklich beeindruckt hat mich in Waldsassen, dass ich hier ‚echte‘ Menschen bei dem noch wortwörtlichen Handwerk beobachten konnte: Überall waren Feuer, Flammen, schmelzendes Glas, es hat gebrodelt, gedampft und geglüht. Zwischendrin haben schwitzende Männer eine Art Ballett mit heißem Glas aufgeführt – jeder hatte seine Bestimmung und alle sind zielstrebig um mich herum ihrer Wege gegangen, jeder in seinen Schritt der Produktion vertieft. Und das mit einer Handwerkstechnik, die sich seit dem Mittelalter nicht groß geändert hat. Und dabei wurde ich außerdem wahnsinnig freundlich und hilfsbereit aufgenommen – toll!«

* Wenn Sie mehr über die Glashütte Lamberts in Waldsassen erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Christoph Morlinghaus und Robert Christ und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Metropolitan Backlot – die größte Außenkulisse Europas in Potsdam

Auf 15.000 Quadratmetern lässt sich jede Stadt der Welt nachbauen – Metropolitan Backlot ist als Teil des Studios Babelsberg die größte Außenkulisse Deutschlands in Potsdam. Wir haben Eike Wolf, den Leiter Studiobetrieb und Marketing gebeten, uns ein wenig mehr über die neue Kulisse zu erzählen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Das Studio Babelsberg ist das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt (gegründet wurde es 1912). Heute zählt Studio Babelsberg zu den führenden Standorten für die Herstellung von Spielfilm- Fernseh- und Werbeproduktionen in Europa. Das Studio sieht sich heute als Produktionsdienstleister und sogenannter »One-Stop-Shop« für deutsche und internationale Filmproduktionen. Mit einem einzigartigen Angebot in Deutschland deckt das Studio alle Phasen und Bereiche der Filmproduktion an einem Standort ab. 20 hochmoderne Ateliers und Studios, diverse Außenkulissen auf über 169.000m² und attraktive Drehorte in der Hauptstadtregion mit all seinen Angeboten und Verbindungen bieten optimale Bedingungen. Die international erfahrenen Film-Crews von Studio Babelsberg Motion Pictures und die erstklassigen Kulissenbauer und Produktionsdesigner des Art Departments zählen zu den besten der Welt.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Die Außenkulisse »Metropolitan Backlot / Neue Berliner Straße«, ist eine der größten und modernsten Außenkulissen Europas für Film-, TV- und Werbeaufnahmen. Die Außenkulisse befindet sich auf einem über 15.000 m² großen Gelände in unmittelbarer Nähe des Filmstudios inklusive seiner Büro- und Funktionsräume sowie Werkstätten. Mit vier Straßenzügen in unterschiedlichen Architekturstilen und mehreren Innenhöfen lässt sich das flexible modulare Backlot in jede Metropole der Welt umwandeln. Durch Zunahme von Green- und Bluescreen-Elementen lässt sich die Außenkulisse digital erweitern und verändern.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Unsere neue Außenkulisse ist weltweit einzigartig – wenn man drin steht, weiß man was »superlativ« bedeutet. Und sie ist »Made in Germany – by Babelsberg!«

Selbstverständlich haben wir auch Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus darum gebeten, uns über seinenTag im »Metropolitan Backlot« zu erzählen:

»Es war schon immer ein grpßer Traum von mir, in Babelsberg zu fotografieren, also haben wir beim Studio in Potsdam angefragt. Durch Zufall wurde gerade in den Tagen, als wir auf der  ersten Superlative-Tour quer durch Deutschland unterwegs waren, die neue Außenkulisse – Metropolitan Backlot – fertig und wir bekamen die Erlaubnis, übers Wochenende für zwei Tage zu fotografieren.

Ich glaube, wir waren mit die Ersten, die überhaupt dort arbeiten durften, wahrscheinlich hätten wir später auch gar keine Chance mehr gehabt, da die Straßenzüge der Kulisse dauerhaft mit Film-, Fernseh- und Produktionen ausgebucht sind. So aber durften uns beim Pförtner ganz unkompliziert den Schlüssel abholen, die Tore aufschließen, mit unserem Auto in die Kulisse fahren und anfangen. Ganz alleine und mit sehr viel Zeit. Großartig!

Tatsächlich war ich allerdings anfangs etwas erschlagen von den Bildmöglichkeiten und zusätzlich spielte das Licht nicht so mit, wie ich mir das gewünscht hätte und wir jagten am  Vormittag quasi dem Licht hinterher… Etwas später allerdings hatte ich mich damit abgefunden, dass die Bilder nicht so wie in meiner Vorstellung werden, sondern einfach anders und dann war das Arbeiten im Metropolitan Backlot am Ende doch die Erfüllung eines Traumes!«

* Wenn Sie mehr über die Außenkulisse Metropolitan Backlot in Babelsberg erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

***Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.