European XFEL – der leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt

Der European XFEL ist nicht nur ein »Superlativ – Made in Germany«, er ist auch der größte und leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt. 11 Länder sind an seinem Bau beteiligt, die über eine Milliarde Euro investieren und am 1. September 2017 wird die Anlage für ungezählte internationale Gastwissenschaftler in Betrieb genommen.

Mit am Erstaunlichsten daran ist, dass sich dieses gewaltige Forschungsvorhaben über 3,4 Kilometer Länge durch den Untergrund von Hamburg und der angrenzenden Metropolregion zieht: In bis zu 38 Metern Tiefe werden damit in Zukunft Elektronenpakete beschleunigt, so dass diese laserartige Röntgenblitze erzeugen, um Erkenntnisse über atomare Details von Viren und Zellen zu gewinnen – unter Straßen und Häusern, unter dem Hamburger Leben und Alltag. Es können darüber hinaus dreidimensionale Aufnahmen aus dem Nanokosmos entstehen, chemische Reaktionen gefilmt und Vorgänge wie die im Inneren von Planeten untersucht werden.

Wir haben Dr. Frank Poppe von der European XFEL-Öffentlichkeitsarbeit gebeten, uns einige Hintergrundinformationen zu dem Röntgenlaser wissen zu lassen – European XFEL ist übrigens die Kurzform von »European X-Ray Free-Electron Laser Facility«:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Mit dem European XFEL entsteht eine einzigartige Forschungsanlage in der Metropolregion Hamburg. Ab 2017 werden hier extrem intensive Röntgenlaserblitze erzeugt, mit denen Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt den Nanokosmos erkunden können.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Gesamtlänge: 3,4 Kilometer
Tunneltiefe: 6 bis 38 Meter
Beschleuniger: Linearbeschleuniger (1,7 km), der Elektronen auf Energien von 10 bis 17,5 Milliarden Elektronenvolt bringt, ausbaubar auf 20 Milliarden Elektronenvolt
Anzahl der Röntgenlaserlitze pro Sekunde: 27 000
Wellenlängen: 0,05 bis 4,7 Milliardstel Meter (Nanometer)
Kürzeste Dauer: wenige Billiardstel Sekunden (Femtosekunden)

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Baubeginn der Anlage war 2009 mit dem Ziel, eine weltweit führende Forschungsanlage zu errichten.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Besonders interessant ist die Verbindung von technischen Superlativen mit einem künstlerischem Ausdruck der Bilder, durch den sich neue Sichtweisen ergeben können.

Ebenjene neuen Sichtweisen waren es auch, die Superlative-Fotografen Christoph Morlinghaus beim European XFEL gesucht hat:

»Es war nicht einfach, die Größe des gesamten XFEL-Unterfangens auf ein Bild zu bekommen. Entprechend war ich vor allem froh, dass das Team um Frank Poppe es uns ermöglicht hat, einen intensiven Rundgang vor dem eigentlichen Shooting zu machen. Wir waren bei der Vorbesichtigung lange auf dem Gelände und in den Tunneln – die ja zu dem Zeitpunkt noch nicht in Betrieb waren – unterwegs. Und das immer mit Helm, gelben Gummistiefeln und mit einem ziemlich schweren Selstrettergerät für den Notfall im Gepäck.

Beeindruckt am European XFEL haben mich dabei vor allem zwei Dinge: 1. In den Tunneln stehen, auf Stahl und Beton und das viele Meter unter der Erde, kilometerlang und schränkeweise Präzisionsgeräte – die Tunnel sind voll mit exaktem, hochkomplizierten und komplexen High-Tech. Und 2. ist die Halle »HERA-Süd« sehr besonders – als ehemaliges Experimentiergebäude des im Sommer 2007 stillgelegten DESY-Teilchenbeschleunigers HERA, ist sie nun teils Lagerhalle für zu verbauende Teile, teils Forschungsstätte, teils Schaltzentrale des European XFEL-Baus. Die fast schon apokalyptisch anmutende Halle ist ebenso voll mit High-Tech wie die Tunnel: kilometerlange Kabel-Landschaften ziehen sich an den Wänden entlang, mittendrin steht auch mal ein Reinraum und Kisten und Kästen mit technischem Inhalt sind überall gestapelt. Und mittendrin gibt es immer wieder zutiefst menschliche Einblicke, so sitzen etwa Stoff-Rentier und Spiderman friedlich vereint auf einem der Reinräume.

Nach dem Rundgang habe ich dann entschieden, sowohl HERA als auch die Tunnel zu fotografieren. Das eine als Teil des Ursprungs vom European XFEL und die schier unendlich wirkenden Tunnel natürlich als Kernstück der Anlage.

Was ich an den Bildern vor allem mag ist, dass es sowohl die Halle bald so in ihrer Funktion nicht mehr gibt, als auch dass die Tunnel ab nächstem Jahr nicht mehr zu betreten sein werden. Ich durfte mit dem European XFEL also für die »Superlative – Made in Germany« ein Stück Forschungsgeschichte, ein Stück Vergangenheit und ein großes Stück Zukunft gleichzeitig fotografieren.«

Die Bilder aus dem European XFEL in der Metropolregion Hamburg:

 

* Wenn Sie mehr über den European XFEL erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Trierer Dom – das älteste christliche Gotteshaus Deutschlands

Der Grundstein für die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier – der Trierer Dom – wurde im 4. Jahrhundert gelegt, mit seiner 1.700-jährigen Geschichte ist er damit die älteste Kirche Deutschlands.

Wir haben Andrea Riesbeck als Leiterin der Trierer Dom-Information gebeten, uns ein wenig mehr über die Kirche zu erzählen:

Bitte stellen Sie sich vor.
Die Dom-Information ist das Besucherzentrum des Trierer Doms. Besucher können sich informieren über den Dom, die Innenstadtkirchen und das kirchliche Angebot. Ein breites Serviceangebot ist vorhanden: Führungen durch den Dom, die Domschatzkammer und Ausgrabungen aus der Antike, Kinderangebote, Domfilm-Vorführungen, Vorträge, Ticketing, Souvenirs und Pilgerbüro für Jakobspilger.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten über Ihr Superlativ wissen.
Der Trierer Dom ist die älteste Kirche Deutschlands; seit der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts ist er ununterbrochen Bischofssitz. Wegen seiner herausragenden Bedeutung zählt er seit 1986 zum UNESCO-Welterbe mit ca. 1,3 Millionen Besuchern jährlich.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Der Dom ging aus einer monumentalen Kirchenanlage hervor und noch heute bildet ein antiker Kernbau aus dem 4. Jahrhundert das Zentrum des Kirchenbaus. Alle nachfolgenden Generationen haben im Dom ihre Spuren hinterlassen und so können in ihm alle Phasen der europäischen Bau-, Kunst- und Kirchengeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart zurückverfolgt werden. Er markiert den Ausgangspunkt des Christentums und der christlichen Architektur nördlich der Alpen. Im Dom wird eine Christusreliquie, die Tunika Christi, der Heilige Rock, aufbewahrt und ihre Verehrung löste seit dem 16. Jahrhundert große Pilgerströme aus, zuletzt im Jahr 2012.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Der Trierer Dom ist einzigartig, ein Superlativ, nicht nur wegen seiner 1.700 Jahre alten Geschichte. Denn er ist UNESCO-Welterbe in fortwährender Nutzung, kein Museum mit leblosem Inventar. Deshalb hat es uns besonders gefreut, dass Christoph Morlinghaus den Dom in Funktion festgehalten hat: Am Ostermontag, 17. April 2017 beim feierlichen Festgottesdienst und bei »vollem Haus«.

Wie es beim Ostergottesdienst im Dom zu Trier war, erzählt uns Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus:

»Zuerst einmal: Wie schon so oft auf meiner Reise zu den Superlativen wurde ich auch in Trier sehr herzlich empfangen, das Arbeiten war total entspannt und unkompliziert. Großartig!

In Trier angekommen bin ich jedenfalls schon am Ostersonntag und Frau Riesbeck hat mich und mein Gepäck für den ersten Blick und die Gepäckverstauung am frühen Abend in den Dom gelassen. Was mich sofort fasziniert hat ist, dass man im Dom eine architektonische Reise durch die Jahrhunderte antreten kann. Die 1.700 Jahre, die es den Trierer Dom bereits gibt, sind in dem Gemäuer zu spüren und zu sehen – es finden sich Elemente aus allen Zeiten, die mitunter auch wild gemischt sind.

Für mich war jedenfalls  sofort klar, dass ich gerne von dort aus fotografieren möchte, wo kein Gottesdienstbesucher Zutritt hat: Vom Chor aus in Richtung Mittelschiff, vis-a-vis mit den Gottesdienstbesuchern.

Toll war natürlich, dass ich am Ostermontag, also an einem der höchsten christlichen Feiertage den Dom und den Gottesdienst fotografieren durfte, denn entsprechend waren die Reihen nicht nur gut gefüllt, sondern auch der Bischof, die Weihbischöfe und das Domkapitel waren anwesend.

Ebenjene Würdenträger wollte ich natürlich auch gerne auf meinem Bild verewigen, das bedurfte aber ein wenig Überzeugungsarbeit. Ich hatte die Kamera bereits vor dem Gottesdienst aufgebaut, als die Herren den Dom betraten und ein wenig verwundert reagierten. Sie stimmten allerdings sehr schnell zu und so konnte ich diesen einmaligen Schuss realisieren!«

* Wenn Sie mehr über Trierer Dom erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

***Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

 

Miniatur Wunderland – die größte Modelleisenbahnanlage der Welt in Hamburg

Das Miniatur Wunderland befindet sich in der historischen Speicherstadt Hamburgs und auf der 1.499 Quadratmeter großen Anlagenfläche liegen insgesamt 15,4 Kilometer Gleise im Maßstab 1:87 auf denen rund 1.040 digital gesteuerte Züge verkehren. In der Anlage wurden 4.340 Häuser und Brücken, 9.250 Autos, über 10.000 Waggons, 130.000 Bäume und über 263.000 Figuren von mehr als 300 Mitarbeitern verbaut. Das Miniatur Wunderland zählt seit der Eröffnung im Jahr 2001 bis heute mehr als 16 Millionen Besucher aus der ganzen Welt.

Wir haben mit Jesko Hatzakis, seines Zeichens Creative Producer beim Miniatur Wunderland geprochen und ihn gebeten, ein paar Fragen zu beantworten:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Das Miniatur Wunderland in Hamburg ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Sie befindet sich in der historischen Speicherstadt und wird von der Miniatur Wunderland Hamburg GmbH betrieben.

Ein paar Sätze zur Historie:
Von der ersten Idee im Juli 2000 bis hin zum Baubeginn des ersten Abschnittes vergingen nur drei Monate und weitere knapp acht Monate später, am 16. August 2001, eröffnete das Wunderland mit seinen ersten drei Welten.

Was hat Sie daran gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Das Miniatur Wunderland beschreibt sich als Superlativ. Jedes Jahr setzen wir Meilensteine und brechen Rekorde:
2014
Wunderland-Video erreicht 20 Millionen Views und bei Facebook wird der 1.000.000ste Fan gefeiert.
10. September 2015
Guinness World Records kürt Miniatur Wunderland offiziell zur größten Modelleisenbahn der Welt.
11. November 2015
Helene Fischer und das Miniatur Wunderland bauen ein Benefizkonzert und spenden mehr als 500.000 Euro.
Januar 2016
Wunderland wird als kleinster Ort der Welt Teil von Google Street View.
12. August 2016
Besucher aus Osttimor komplettiert die Wunderland-Weltkarte. (Jede Nation der Welt hat uns besucht)
5. Oktober 2016
Miniatur Wunderland von ausländischen Gästen beim Online-Voting der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT zum beliebtesten Reiseziel Deutschlands gekürt.
2. Dezember 2016
Der 15.000.000ste Gast besucht das Miniatur Wunderland
2017
Eigener Besucherrekord wird gebrochen (1,4 Mio. Besucher, 2017)

Daher war es für uns ein besonderer Reiz bei dem Projekt „Superlative – Made in Germany“ mitzumachen.

Natürlich habe wir auch Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus gefragt, was das Besondere am Miniatur Wunderland ist:

»Wirklich tief beeindruckt hat mich der komplette Irrsinn, der hinter dieser Anlage steht: Das Miniatur Wunderland ist riesig und es ist darin eine solche Fülle an Ideen, Spaß, Kreativität, Humor, Arbeit und Herzblut von offenkundig ganz vielen Menschen zu entdecken – ich hätte niemals für möglich gehalten, dass es so etwas gibt.

Klar hatte ich schon davon gehört, aber ich bin noch nie im Wunderland gewesen und war auch erstmal einen Hauch skeptisch, als Edda mit der Idee ankam. Aber schon bei der Vorbesichtigung war klar: Das will ich und muss ich fotografieren.

Am Tag des Shootings dann, oder besser gesagt am Abend des Shootings, waren wir dann irgendwann fast alleine in der Anlage und durften uns frei bewegen und das bis 4 Uhr morgens – ein Traum, denn erstmal konnten wir uns alles in Ruhe anschauen und dann nach Herzenslust fotografieren.

Besonders angetan hatte es mir sofort das Publikum vom DJ Bobo-Konzert. Das war zwar schwierig umzusetzen, aber ich liebe das Bild – es sind darauf so unglaublich viele lustige Details zu erkennen, das ist der Wahnsinn. Ich kann mich stundenlang darin vertiefen.

Wirklich gut gefallen hat mir auch die Idee, die Schweiz von oben zu fotografieren, das allerdings war ein – gelinde gesagt – waghalsiger Schuss. Die Kamera sollte direkt von oben darauf schauen und ich habe sie an einem Geländer festgemacht. Nur… Wie scharf stellen? Mike hat dann mein Gegengewicht gemacht und sich an meinen Gürtel gehängt, während ich halb in der Luft und halb über der Kamera schwebend meine Einstellungen gemacht habe. Wenn da etwas schief gegangen wäre und wir in die Schweiz gekracht wären…

Ist aber alles gut gegangen und ich freue mich schon jetzt auf meine nächsten Mappentermine in den USA, bei denen ich erzählen kann, was für ein verrücktes und tolles Miniatur Wunderland in Hamburg gibt!«

* Wenn Sie mehr über das Minatur Wunderland erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Mike Gamio und Edda Fahrenhorst und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

***Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Hofbräu-Festzelt – Das größte Festzelt auf dem Oktoberfest

»O’zapft is!« Wenn dieser Ausruf in München zu hören ist – gefolgt von zwölf Böllerschüssen – dann ist es eröffnet, das bekannteste und größte Volksfest Deutschlands: Das Oktoberfest. Bis zu 18 Tage lang herrscht dann in der bayerischen Hauptstadt der Ausnahmezustand, es wird getrunken, getanzt und gefeiert.

Das zünftige Parkett der Feierei stellen jedes Jahr die Wiesn-Wirte zur Verfügung – in 21 kleineren und 14 großen Festzelten, von denen jedes mehrere hundert bis tausend Personen fasst. Das größte allerdings ist das Hofbräufestzelt!

Wir haben mit Stefan Hempl vom Marketing über sein Superlativ – das größte Festzelt auf dem größten Volksfest Deutschlands – gesprochen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Das Hofbräu-Festzelt ist seit 1955 auf dem Oktoberfest vertreten. Es ist das einzige Zelt mit einem eigenen Stehbereich direkt vor dem Musikpodium. Zur Dekoration unter dem Dachhimmel werden jedes Jahr 12 Zentner Hopfenreben aus der Hallertau angebracht. Seit 2011 wird das Hofbräu-Festzelt von Friedrich Steinberg und seiner Schwester Silja Schrank-Steinberg geführt. Mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Eltern Margot und Günter Steinberg bewirten Sie die Gäste aus München und der ganzen Welt.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Unternehmen wissen.
Zeltabmessungen:
Länge: 85m
Breite: 62m
Höhe: 13m
Fläche: ca. 5.210 qm
Garten: ca. 2.365 qm

Zeltkapazität:
Sitzplätze innen: 4.500
Sitzplätze Balkone: 1.518
Stehbereich: 1.000
Sitzplätze Garten: 3.022
Plätze gesamt: 9.992

Was wird in 16 Tagen konsumiert?
7824 HL (=782.400 Liter Hofbräubier)
70735 1/2 Hend’l
4267 ganze Schweinshax’n
6294 Paar Schweinswürst’l

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Die weltweite Bekanntheit der Marke Hofbräu München macht das Hofbräu-Festzelt zum internationalsten der Oktoberfest-Zelt.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Die Aussicht, beim größten Volksfest der Welt das herausragende Bierzelt zu sein, ist natürlich schon etwas Besonderes.

Selbstverständlich wollten wir auch von Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus wissen, wie es war,  trotz der ein oder anderen Maß Bier ein gutes Bild zu bekommen:

»Für unser Superlative-Bild war ich das allererste Mal auf dem Oktoberfest und muss schon sagen, dass ich beeindruckt war – all‘ das, was ich vom Hörensagen wusste, findet tatsächlich dort statt. Und dazu ist dieses Fest einfach riesig und es laufen dort  unglaublich viele Menschen herum. Oder sitzen in den Festzelten.

Wir jedenfalls hatten ein klares Ziel: Das Hofbräufestzelt. Bis dahin zu kommen, war nicht ganz so einfach, da die Sicherheitsbestimmungen an den Eingängen mit dem Jahr 2016 ziemlich verschärft wurden. Wir kamen direkt von der Bushaltestelle mit nicht ganz wenig Equipment und wussten nicht sicher, dass wir tatsächlich durchgelassen werden würden. Aber da wir uns auf Stefan Hempl vom Hofbräufestzelt beziehen konnten, passierten wir nach einer kurzen Untersuchung von unserem Gepäck den Eingang.

Im Hofbräufestzelt selber durften wir uns auf einer der Balkone mit gutem Überblick platzieren und konnten uns erstmal in Ruhe einen Überblick über die Halle und die vielen Menschen verschaffen. Das Foto selber war dann relativ schnell gemacht – nachdem ich meine Schwierigkeiten mit Scharfstellung & Co. überwunden hatte, denn wir hatten das erste und einzige Mal während unserer Superlative-Reise einiges an Equipment in unserem Hotel vergessen.

Ich bin allerdings sehr froh, dass das Bild am Ende wirklich scharf geworden ist, denn neben dem vergessenen Equipment wurden wir sehr großzügig mit Freibier versorgt und das hat spätestens zwei Maß später für den wirklich unscharfen Blick gesorgt…«

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

Zentralmoschee Köln – die größte Moschee Deutschlands

Vor mehr als 10 Jahren wurden die Baupläne von den Architekten Gottfried und Paul Böhm der Öffentlichkeit vorgestellt und im Juni diesen Jahres nun wurde die Zentralmoschee in Köln offiziell der muslimischen Gemeinde zur Nutzung übergeben: Die größte Moschee Deutschlands bietet 1.200 Gläubigen Platz und beherbergt neben Gebetsräumen auf rund 16.500 m² Nutzfläche außerdem eine Bibliothek und Schulungs- und Seminarräume.

Wir haben mit Ayse Aydin, der Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) über die Entstehung des Sakralbaus gesprochen:

Bitte stellen Sie Ihre Institution vor.
Die Türkisch-Islamische Union, kurz DITIB, ist ein 1984 gegründeter, gemeinnütziger eingetragener Verein und primär religiöser, zunehmend auch sozialer Dienstleister.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
DITIB bietet seit 1984 als Hauptsitz des größten muslimischen Dachverbands auf dem angestammten Gelände in Köln-Ehrenfeld vielfältige Dienste für die in ihr organisierten muslimischen Glaubensgemeinschaften an. Bis zum Abriss 2009 war die DITIB im alten Fabrikgebäude mit den über die Jahre gewachsenen Strukturen beheimatet. Schon darin war ein Gebetssaal integriert, jedoch von außen nicht erkennbar. Dieser provisorisch umgenutzte und baufällige Gebäudekomplex bot der Vielzahl religiöser, sozialer und kultureller Angebote und Veranstaltungen nicht mehr genügend Platz und machte damit einen Neubau erforderlich. Darüber hinaus war die Hinterhofmoschee durch den Bauzustand, aber auch die gegebene Baustruktur, wenig einladend.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Bereits im Jahr 1996 erging ein Ratsbeschluss der Stadt Köln, der alle muslimischen Glaubensgemeinschaften dazu aufforderte, gemeinsam den Bau einer repräsentativen Moschee zu realisieren. Nach jahrelangen Diskussionen und dem Scheitern aller städtischen Bemühungen zur Umsetzung des Ratsbeschlusses, entschied die DITIB dann 2001, das eigene Gelände umzugestalten. Aus dem im Jahr 2005 mit Hilfe des Bundes Deutscher Architekten (BDA) durchgeführten Architektenwettbewerbs, an dem 111 Büros teilnahmen, entwickelte sich dann der kompromissfähige Entwurf der Architekten Gottfried und Paul Böhm, der sich in Zusammenarbeit mit der Bauherrin weiter entwickelte.

Das Highlight des Gebäudekomplexes, die Innenraumgestaltung des im Juni 2017 geöffneten Gebetssaals, wurde von dem Architekten und renommierten Künstler Semih İrteş (Atelier NAKKAŞ/Istanbul) und dem Kalligraphen Hüseyin Kutlu gestaltet und mit einem Künstlerstab von 31 Personen in knapp drei Monaten fertiggestellt.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Die Wahrnehmung von Moscheen, die in Deutschland beheimatet sind, ist geprägt von scheinbar unzugänglichen Hinterhofmoscheen, die zudem noch durch die Lage in Industriegebieten der Sichtbarkeit entzogen sind.

Die neue Zentralmoschee fasziniert durch das Zusammenspiel von Beton, Glas und Holz, und wird geprägt von einer 36 m hohen transparenten Kuppel, die von zwei filigranen, 55 Meter hohen Minaretten eingefasst ist. Durch das Zusammenspiel von geschwungenen Betonschalen und den großzügigen Glasfronten erhält der Bau seinen modernen und einladenden Charakter und beeindruckt durch die einzigartige Innenraumgestaltung und das außergewöhnliche Raumgefühl.

Dieser Moschee-Neubau ist mit seiner Architektur innen, wie außen, aber auch in seiner gesellschaftlichen Relevanz ein beeindruckendes Novum. Die Moschee ist ein Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne, zwischen Vergangenheit und Zukunft, von muslimischen Gastarbeiter hin zu deutschen Muslimen – schlichtweg: Made in Germany! Übrigens: Wir freuen uns immer über Besucher, egal welcher Glaubenszugehörigkeit!

Selbstverständlich wollten wir auch von Christoph wissen, wie er die größte Moschee Deutschlands erlebt und fotografiert hat:

»Zuerst einmal: Ich freue mich total, dass ich die Zentralmoschee fotografieren durfte! Ich bin schon sehr lange ein Fan vom Architekturbüro Böhm und Sakralbauten faszinieren mich seit jeher. Ich war im Vorfeld also sehr gespannt auf das durchaus ehrgeizig zu nennende Bauprojekt, das mich in Köln erwartete.

Zuerst einmal haben wir eine sehr freundliche Führung durch die Moschee bekommen, bei der ich allerdings schon etwas nervös war, denn das Licht an dem Morgen war einzigartig und ich hatte das Gefühl, schon zu spät dran zu sein.

Wir haben also in größtmöglicher Geschwindigkeit – Großformat ist trotz Routine schon recht aufwändig – aufzubauen, um das Licht noch mitzunehmen.

Spätestens da war uns dann auch schon unglaublich heiß, denn es war ein sehr drückender, anstrengender Tag, der sich am Nachmittag dann auch gefühlt in dem Gewitter des Jahrtausends entladen hat… So aber hatte ich die Möglichkeit, auch noch in ganz anderem Licht die Moschee zu fotografieren und das war toll.«

* Wenn Sie mehr über die Zentralmoschee Köln erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

 

Synlight – die größte künstliche Sonne der Welt

149 Strahler lassen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich eine Lichtintensität entstehen, die mindestens dem 10.000-fachen der natürlichen Sonnenstrahlung auf der Erdoberfläche entspricht.

»Synlight«  bietet damit die weltweit einmalige Testmöglichkeit für Wissenschaft und Wirtschaft aus den Bereichen der solaren Chemie, der solarthermische Kraftwerksbranche und der Raumfahrt.

Wir haben Michel Winand, den Pressesprecher von »Synlight« gebeten, uns mehr über Synlight wissen zu lassen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Darüber hinaus ist das DLR im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem sind im DLR zwei Projektträger zur Forschungsförderung angesiedelt.
Das DLR erforscht Erde und Sonnensystem, es stellt Wissen für den Erhalt der Umwelt zur Verfügung und entwickelt umweltverträgliche Technologien für Energieversorgung,
Mobilität, Kommunikation und Sicherheit.
Sein Portfolio reicht dabei von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von Produkten für morgen. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister für Partner in der Wirtschaft. Darüber hinaus fördert es den wissenschaftlichen Nachwuchs, berät die Politik und ist eine treibende Kraft in den Regionen seiner 20 Standorte.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Das DLR-Institut für Solarforschung startete am 23. März 2017 den Betrieb des Hochleistungsstrahlers Synlight, eine bisher in der Welt einmalige Anlage. Jeder einzelne der 149 Strahler hat die Lichtleistung eines Großkino-Projektors. Gemeinsam erzeugen sie eine Lichtintensität, die mindestens dem 10.000-fachen der natürlichen Sonnenstrahlung auf der Erdoberfläche entspricht. Der Schwerpunkt in den nächsten Jahren wird auf der Entwicklung von Herstellverfahren für solare Treibstoffe liegen. Aber auch Forscher und Industrieunternehmen der solarthermischen Kraftwerksbranche oder aus der Luft- und Raumfahrt werden in Synlight ideale Bedingungen für Tests an Komponenten realer Größe vorfinden.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Der Superlativ »größte künstliche Sonne« ergab sich eher zufällig aus den Anforderungen an die Anlage, die eine Zwischenstufe in der Entwicklung von solaren Anwendungen darstellt. Synlight verbindet die Forschung im Labormaßstab mit der Anwendung im Solarturmkraftwerk.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Das Projekt »Superlative – Made in Germany« hat das Potential zu inspirieren. Und zwar diejenigen zu inspirieren, die vielleicht jetzt noch die Schulbank drücken und in ein paar Jahren die Wissenschaftler von morgen sind.

Natürlich wollten wir auch von Christoph wissen, wie sich die größte künstliche Sonne Deutschlands fotografieren ließ:

»Die gesamte Anlage war etwas ganz Neues für mich, etwas ähnliches habe ich vorher noch nicht gesehen und war fasziniert: Diese Menge an silbernen, schönen und sich wiederholenden Strahlern, die auf den ersten Blick an das Facettenauge eines Insekts erinnern… Fotografisch ein absoluter Traum.

Und auch sonst war der Termin richtig gut: Ich durfte mich frei bewegen und kontte so ganz entspannt arbeiten, wurde auch sonst bestens versorgt und zu allem Überfluss habe ich Herrn Winand sogar meine kleine Kamera in die Hand gedrückt, damit er ein paar Making-Ofs macht. War super!«

* Wenn Sie mehr über Synlight erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist  von Christoph Morlinghaus und Michel Wienand (Vielen Dank!)  und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

***Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Phoenix Contact – das leistungsstärkste Überspannungsschutzlabor der Welt in Blomberg

Überspannungen können mehrere Gründe haben: Blitzeinschlag, elektrostatische Entladungen, Stromausfälle oder sogar eine kollektive Nutzung von sehr viel Strom auf einmal. Ebenjene Überspannungen können gefährlich werden – für das normale Haushaltsgerät ebenso wie für komplexe industrielle Anlagen und das kann gravierende finanzielle Folgen haben.

Überspannungsschutz-Systeme wurden einst genau für den Fall entwickelt und das Unternehmen Phoenix Contact aus dem westfälischen Blomberg – seines Zeichens ein Weltmarktführer in verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik, Elektronik und Automation – widmet sich dem Thema schon sehr lange und sehr intensiv. Nicht nur in der Entwicklung, sondern auch in der Forschung: 2014 wurde Deutschlands und gleichzeitig auch das weltweit leistungsstärkste Labor für Überspannungsschutzgeräte in Betrieb genommen.

Wir haben Angela Josephs, Head of Corporate Communications, gebeten, uns einige Fragen zu ihrem Superlativ zu beantworten:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Phoenix Contact ist ein weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Das Familien-Unternehmen mit Stammsitz im westfälischen Blomberg beschäftigt weltweit rund 15.000 Mitarbeiter und hat im Jahr 2016 einen Umsatz von 1,97 Mrd. Euro erwirtschaftet. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören zwölf Unternehmen in Deutschland sowie mehr als 50 eigene Vertriebs-Gesellschaften in aller Welt. Die internationale Präsenz wird zusätzlich durch 30 Vertretungen in Europa und Übersee verdichtet.

Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Energieversorgung inklusive Wind- und Solar, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Ein vielfältiges Programm von Reihen- und Sonderklemmen, Printklemmen und Steckverbindern, Kabelanschlusstechnik und Installationszubehör bietet verschiedenste Komponenten. Elektronische Interfaces und Stromversorgungen, Automatisierungssysteme auf Basis von Ethernet und Wireless, Sicherheitslösungen für Mensch, Maschine und Daten, Überspannungsschutz-Systeme sowie Software-Programme und -Tools bieten Errichtern und Betreibern von Anlagen sowie Geräteherstellern umfassende Systeme.

Zahlreiche Patente unterstreichen, dass viele Entwicklungen von Phoenix Contact einzigartig sind. In enger Zusammenarbeit mit Hochschule und Wissenschaft werden Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und die Digitalisierung erforscht und in marktgerechte Produkte, Systeme und Lösungen überführt.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Erforscht wird in unserem Labor das Verhalten von Überspannungsschutzgeräten – auf der rund 1.300 m2 großen Laborfläche lassen sich Stoßströme und Stoßspannungen verschiedener Impulsformen generieren und live abbilden, wie sie etwa bei einem natürlichen Blitzeinschlag vorkommen. Und das bis zu einer Stromstärke von bis zu 200.000 Ampere (im Vergleich: Eine normale Stromleitung im Haushalt wird mit 16 Ampere abgesichert).

Im ostwestfälischen Blomberg hat Phoenix Contact im Mai 2014 das  Forschungs- und Technologie­zentrum für Überspannungsschutz eröffnet. Teil dieser Einrichtung ist auch ein Prüflabor zur Qualifikation von Überspannungsschutzgeräten, das nach modernsten Maßstäben geplant und realisiert wurde. Das weitgefasste Spektrum an Prüfmöglich­keiten in Verbindung mit der Akkreditierung nach ISO/IEC 17025 ermöglicht eine vollständige Prüf­ung dieser Schutzgeräte auf hohem Qualitäts­niveau

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Mich hat gereizt, dass das Fotoprojekt einen anspruchsvollen Rahmen setzt, dem man genügen muss, der aber dann auch ein qualitatives Ergebnis verspricht. Zudem ist die Kooperation mit dem BDI und GEO natürlich sehr reizvoll. Insgesamt ein schönes »Tor« in die Konsumerwelt, der wir Industrie-Internen immer schon die Faszination von Technik und Industrie nahebringen möchten. Und natürlich sind wir auch stolz auf unser respekteinflössendes Labor!

Selbstverständlich wollten wir auch von Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus wissen, wie es war, in dem Blomberger Hochstromlabor zu arbeiten:

»Das Labor war ein sehr ungewöhnlicher und eindrucksvoller Ort, der mich in weiten Teilen mehr an eine Galerie – mit einer interessanten Ausstellung – erinnert hat, als an ein Labor.

Außerdem war es an dem Tag ein sehr ruhiger Ort, an dem wir nicht nur alleine waren, sondern uns auch frei bewegen durften. Und das mit sehr viel Zeit und vielen grafischen Elementen – für mich und meine Fotografie also wirklich traumhafte Bedingungen, die großen Spaß gemacht haben!«

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

DLR Lampoldshausen – der einzige Höhensimulationsprüfstand Europas

Das Weltall, unendliche und unerforschte Weiten. Noch. Damit sich das ändert, entwickelt die Menschheit laufend neue Visionen, Ideen und Technologien. Um neuen Raum zu bereisen, ihn zu erforschen, neue Kenntnisse zu gewinnen und auch neue Einsichten.

Und da sich Forschungsvorhaben in einer solchen Größenordnung am besten in einem Verbund von vielen Instituten, Ländern und Wissenschaftlergemeinschaften umsetzen lassen, entwickeln unter dem Dach der Europäischen Weltraumagentur ESA 22 Staaten gemeinsam neue Wege ins All und dafür neue Weltraumverkehrsmittel. Wie etwa die Trägerrakete Ariane 6, die im Jahr 2020 ihren Weg in den Raum antreten soll.

In dieses Gemeinschaftsprojekt fließen die Kompetenzen von mehreren europäischen Partnern ein – aus Deutschland ist das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum, das DLR, beteiligt. Und zwar wurde eigens für dieses Vorhaben der Höhensimulationsprüfstand P4.1 entwickelt und am Standort Lampoldshausen gebaut. Dort wird nun das Triebwerk der künftigen Trägerrakete unter Bedingungen fast wie im Weltraum getestet.

Wir haben mit Anja Kaboth aus der Kommunikation des DLR Lampoldshausen über den einzigen Hohensimulationsprüfstand gesprochen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger.
In den 20 Standorten Köln (Sitz des Vorstands), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Dresden, Göttingen, Hamburg, Jena, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Oldenburg, Stade, Stuttgart, Trauen und Weilheim beschäftigt das DLR circa 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Für die Entwicklung des neuen Oberstufentriebwerks Vinci der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 wurde im Auftrag der Europäischen Weltraumagentur ESA ein neuer Prüfstand am DLR-Standort Lampoldshausen entwickelt und gebaut. DLR-Ingenieure testen an diesem Höhensimulationsprüfstand P4.1 das Vinci-Triebwerk im Vakuum, also unter Bedingungen fast wie im Weltraum. Das macht diesen Höhensimulationsprüfstand am DLR-Standort Lampoldshausen einmalig in Europa. Das Vinci-Triebwerk wird von dem Raumfahrtunternehmen Airbus Safran Launchers entwickelt und gebaut.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Die Triebwerksprüfstände beim DLR-Institut für Raumfahrtantriebe in Lampoldshausen stellen eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung und Sicherstellung der Qualität von Antriebstechnologien bis hin zur Einsatzreife dar. So ist das DLR mit dem Höhensimulationsprüfstand P4 für die Entwicklung des in Europa zukünftig leistungsfähigsten Oberstufentriebwerks Vinci unverzichtbar: Wissenschaftler können Tests dank der
Simulation von Umgebungsbedingungen und Fluglasten, denen das Triebwerk bei seinem späteren Flug ausgesetzt ist, so realistisch wie möglich durchführen. Noch nie zuvor wurde in Europa ein mit den kryogenen Treibstoffen (Flüssigwasserstoff und Flüssigsauerstoff) betriebenes Oberstufentriebwerk mit 180 Kilonewton (18 Tonnen) Schub im Vakuum getestet. Dafür war es notwendig, eine neue Höhensimulationsanlage am DLR-Standort Lampoldshausen zu konstruieren und im Jahr 2005 fertigzustellen.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Das präzise Testen aller Komponenten, Triebwerke und besonders deren Zusammenspiel ermöglicht der europäischen Raumfahrt ein zuverlässigen und unabhängigen Zugang ins Weltall, von dem Jedermann profitiert. Es hat uns gereizt, all das in einem Foto zu sehen.

Wir wollten natürlich auch von Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus wissen, wie das Shooting in Lampoldshausen war.

»Das Vinci-Triebwerk in dem Höhensimulationsprüfstand zu fotografieren war eine einzigartige Gelegenheit! Und nur schwer planbar: Natürlich hatten wir im Vorfeld so viele Details wie möglich – mit dem unglaublich hilfsbereiten und netten DLR-Team – besprochen, aber ob der Höhensimulations-Test an dem geplanten Tag stattfinden würde, war nicht garantiert. Denn: bei einer so hochsensiblen und präzisen Testung wäre der Termin bei der kleinsten Ungereimtheit verschoben worden und dann hätten wir den Termin nicht mehr wahrnehmen können, da wir mit anderen Superlativen eng verplant waren…

Wir hatten mit dem DLR also ausgemacht, dass wir einen Anruf bekommen würden, ob alles geklappt hat und uns dann erst auf den Weg machen. Und der Anruf kam. Von Hamburg aus sind wir dann 600 Kilometer gen Süden gefahren und dank Staus & Co. sogar fast zu spät gekommen.

Aber wir haben es zeitig geschafft, so dass wir die sehr, sehr kurze Zeitspanne zwischen Test und Testabbau nutzen konnten, um das Triebwerk im Prüfstand zu fotografieren – eine Herausforderung, denn es war sehr dunkel in dem Raum und ich hatte große Schwierigkeiten, das Bild zu sehen…

Letztlich habe ich mich dafür entschieden, den Prüfstand wie ein Theater aussehen zu lassen. Dafür habe ich den Balgenauszug vollständig ausgezogen und 20 Minuten belichtet. Ich mag den Effekt der Zweiteilung sehr – unten ist das Triebwerk zu sehen und nicht viel mehr. Und in der oberen Hälfte steckt eine unglaubliche Technik und das Know-How von brillanten Wissenschaftlern, die das Triebwerk am Ende fliegen lässt. Faszinierend.«

*With courtesy of Airbus Safran Launchers and DLR.

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

***Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

Claas – der größte Landmaschinenhersteller Deutschlands

Ob zur Zeit der Aussaat oder zur Ernte. Ob Acker oder Wiese. Ob in Deutschland oder anderswo: Auf dem Land herrscht reger Verkehr – Traktoren, Mähdrescher, Häcksler, Ballenpressen und Co. bearbeiten (fast) das ganze Jahr hindurch Boden und Pflanzen. Für eine effektive und funktionierende Landwirtschaft, für den höchsten Ertrag.

Und wenn man mal genauer hinschaut, dann sind sehr viele von diesen Landmaschinen grün. Genauer gesagt: Claas-grün. Mit diesem Wiedererkennungsmerkmal sorgt das  Traditionsunternehmen aus dem nordrhein-westfälischem Harsewinkel dafür, dass man seine Landmaschinen immer erkennt. Auf der ganzen Welt. Denn Claas ist nicht nur Deutschlands größter Landmaschinenhersteller, sondern einer der weltweit führenden.

Marc Suchy aus der Unternehmenskommunikation hat uns einige Fragen zu dem Unternehmen beantwortet:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Claas ist einer der weltweit führenden Hersteller von Landmaschinen, mit 11.300 Mitarbeitern weltweit und 3,6 Milliarden Euro Umsatz. Unser Unternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Harsewinkel ist europäischer Marktführer bei Mähdreschern. Die Weltmarktführerschaft besitzt Claas mit seiner zweiten großen Produktgruppe, den selbstfahrenden Feldhäckslern. Das  Produktprogramm umfasst auch Traktoren, Rund- und Quaderballenpressen, Futtererntemaschinen, Teleskoplader und die Easy Produkte, in denen Claas seine Elektronikkompetenz bündelt. Wir produzieren an vier deutschen und acht internationalen Standorten.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Im Claas-Werk in Harsewinkel arbeiten 3.500 Mitarbeiter. Hier wird unter anderem das Top-Modell der Claas- Mähdrescher gebaut, der Lexion 780. Er besteht aus über 50.000 Teilen, ist in 300 verschiedenen Ausstattungsvatianten erhältlich und kann über 80 Tonnen Getreide in der Stunde ernten. Bis zu 40 Mähdrescher werden pro Tag hergestellt, dabei läuft ca. alle 15 Minuten eine Maschine vom Band.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Im Jahr 1936 konstruierte Claas den ersten, speziell für die europäischen Ernteverhältnisse tauglichen Mähdrescher. Dieser erntete damals 2 Tonnen Getreide in der Stunde. Über die ganzen Jahre entwickelte Claas über 170 verschiedene Mähdrescher-Typen. Das Rekordjahr mit der höchsten Jahresproduktion war 1965 mit über 22.000 Mähdreschern. Bis heute hat das Unternehmen über 460.000 Mähdrescher gebaut.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Es war spannend, unsere Welt der Technik einmal aus künstlerischer Perspektive sehen und erleben zu können.

Wir wollten auch von Superlative-Fotograf Christoph Morlinghaus wissen, wie er das Shooting in Harsewinkel erlebt hat:

»Bei Claas hatten wir fotografische Traumbedingungen! Wir durften während der Sommerpause in die Produktionshallen in Harsewinkel. Dadurch, dass in der Zeit nicht gearbeitet wurde, hatten wir ideale Bedingungen und konnten den Betrieb in Ruhe und aller Stille sehen und erfassen. Zu Beginn der Vorbesichtigung haben wir einen gemeinsamen Rundgang gemacht und ab dann durften wir uns alleine und frei bewegen – ich freue mich immer noch über diese Zuversicht und bin dankbar für dieses unglaubliche in uns gesetzte Vertrauen.

Und natürlich gab es jede Menge zu fotografieren: Ich war fasziniert von der vorherrschenden Informationsdichte. Die Hallen sind voll von Dingen, auf den ersten Blick ein überfülltes Chaos. Aber bei genauerem Hinsehen ist mir die Struktur dahinter klar geworden: Alles, was dort in der Produktion passiert ist ausgeklügelt, durchdacht und effektiv organisiert. Das war nicht einfach zu fotografieren, aber dank besagter Traumbedingungen hatten wir Zeit zum testen, für einen zweiten und dritten Blick und auch für aufwändigere Ideen. So haben wir etwa den Mähdrescher im Prüfstand nochmal punktuell mit einer Taschenlampe ausgeleuchtet, um auch in sein Innerstes schauen zu können.

Alles in allem: Ein großartiges Superlativ und super nette Leute!«

 

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.

 

Casino Baden-Baden – eines der ältesten Casinos Deutschlands

Könige waren zu Gast, ebenso Fürsten und Scheichs. Die Hautevolee aus Musik, Literatur und bildender Kunst gab sich die Jetons in die Hand. Staatsempfänge wurden in den Prunksälen gegeben und Kammerkonzerte freilich auch: Eines der ältesten Casinos Deutschlands in Baden-Baden schaut zurück auf eine glamouröse und mittlerweile knapp 200jährige Geschichte.

Aber nicht nur die Geschichte voller Geschichten zieht auch heutzutage unvermindert Glücksritter und Touristenscharen aus der ganzen Welt an: Black Jack, Roulette, Spielautomaten, Entertainment, der Casino-Club und noch so einiges Andere verlocken Abend für Abend, mit mehr oder weniger Einsatz den Hauptgewinn einzustreichen.

Wir haben Thomas Schindler, den Direktor des Casino Baden-Baden, zu der mondänen und gleichzeitig modernen Mischung »seines« Superlativs befragt:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
Das Casino Baden-Baden ist eine staatlich konzessionierte Spielbank der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG, einer Gesellschaft des Landes Baden-Württemberg. Das Spielcasino genießt weltweit einen hervorragenden Ruf und verfügt seit je her über einen hohen Bekanntheitsgrad. Das Casino vereint klassisches Glücksspiel und professionelles Entertainment unter einem Dach.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Das Casino Baden-Baden bietet klassisches Tischspiel und Automatenspiel in dem historischen Kurhaus an. Die Ursprünge des Spiels im Kurhaus gehen auf das Jahr 1824 zurück. Heute bietet das Casino neben Französischem und Amerikanischem Roulette und den Kartenspielen Black Jack, Poker und Punto Banco an insgesamt 24 Spieltischen auch 150 Spielautomaten an und beschäftigt nahezu 200 Mitarbeiter.
Aufgrund der Historie, der Architektur und des Unterhaltungskonzeptes steht heute für die Besucher des Casino Baden-Baden nicht nur das Spielen im Mittelpunkt sondern das Genießen einer in Deutschland einmaligen Erlebniswelt.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Das Casino befindet sich seit 1824 im Kurhaus Baden-Baden und ist somit eines der ältesten Casinos in Deutschland. Die vier Hauptsäle – in denen heute noch gespielt wird – wurden 1855 vom damaligen Spielbankpächter Edouard Bénazet eingeweiht. Im 19. Jahrhundert erlangte Baden-Baden aufgrund des prosperierenden Casinos den Ruf der Sommerhauptstadt Europas. Nicht zuletzt wegen seiner Architektur gilt das Casino Baden-Baden auch heute noch als Inbegriff eines mondänen Spielcasinos.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Ich werte es als Kompliment und Bestätigung, wenn die Institution, für die wir tätig sind, zu den Superlativen Deutschlands zählt.

Natürlich wollten wir auch von Christoph Morlinghaus wissen, was er bei dem Shooting im Casino Baden-Baden erlebt hat:

»Das Casino war sofort bereit, uns für das Projekt in seine Räume zu lassen, allerdings nach dem regulären Spielbetrieb und bevor die täglichen Touristenführungen losgehen – genauer gesagt also zwischen fünf und halb zehn Uhr morgens.

Unsere erste Begegnung war im Morgengrauen direkt vor dem Casino eine Dame, die dort offenbar gerade ihre Croupier-Schicht beendet hatte. Ihre Reaktion auf die Frage nach dem Nachtportier-Eingang war ein schallendes und anhaltendes Gelächter über den zugegeben recht langen Bart von meinem Assistenten Raphael. Das hat uns ehrlicherweise mit dem frühen Aufstehen versöhnt, denn das war eine total lustige und spontane und einfach sehr freundliche Reaktion, die alle Nachtschatten sofort vertrieben hat.

Tatsächlich hat sich der Eindruck der ersten Reaktion dann auch während wir fotografiert haben fortgesetzt: Alle, mit denen wir zu tun hatten, waren einfach unglaublich nett und zuvorkommend, wir wurden sogar zu dieser nachschlafenen Zeit mit Kaffee versorgt!

Jedenfalls hatten wir nicht allzu viel Zeit zum fotografieren und ich musste erstmal die gegensätzlichen Eindrücke des Casinos erfassen – die futuristischen Spieltische, die teilweise wie Kommandobrücken in Raumschiffen aussehen, gemeinsam mit der opulenten rot-goldenen Barockumgebung, das ist schon besonders.

Und gar nicht so einfach, auf ein Bild zu bekommen, zumal es in den Räumen sehr, sehr dunkel war und ich bis zu dreißig Minuten belichtet habe, um die Atmosphäre richtig einfangen zu können. Aber ich glaube, das habe ich ganz gut hinbekommen.«

 

*Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, die Projektdokumentation ist von Raphael Janzer und organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit.

**Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL bei uns. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne im Vorfeld bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.