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Tagesschau – die erfolgreichste Nachrichtensendung Europas in Hamburg

Die Tagesschau ist die älteste und meistgesehene Nachrichtensendung des deutschsprachigen Fernsehens. Gesendet wird seit 1952 und seit 1992 gibt es mehrere Sendungen täglich. Die Haupsendung bleibt aber die um 20 Uhr – ebenjene sehen über 10 Millionen Menschen und das jeden Tag. Die Tagesschau versammelt damit allabendlich  so viele Menschen vor dem Fernseher, wie die Hauptnachrichtensendungen von ZDF, RTL, Sat 1 und Pro7 zusammengerechnet*.

Wir haben Dr. Kai Gniffke, seines Zeichens Erster Chefredakteur von ARD aktuell und damit auch der Tagesschau und den Tagesthemen gebeten, uns etwas mehr über das Superlativ der erfolgreichsten Nachrichtensendung Deutschlands zu erzählen:

Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen vor.
ARD-aktuell ist die »Nachrichtenfabrik« der ARD. Hier werden täglich bis zu 20 Ausgaben für »Das Erste« sowie die Tagesthemen produziert. Zugleich informiert ARD-aktuell die Menschen in Deutschland den ganzen Tag über im Nachrichtenkanal »tagesschau24« über aktuelle Ereignisse. Und unterwegs halten wir die Menschen mit tagesschau.de, der Tagesschau-App und natürlich in sozialen Netzwerken auf dem Laufenden.

Bitte lassen Sie uns einige Daten und Fakten zu Ihrem Superlativ wissen.
Täglich schalten durchschnittlich 10 Millionen Menschen um 20 Uhr die Tagesschau ein. Das sind so viele Zuschauer wie die Hauptnachrichtensendungen der vier nächst platzierten Anbieter im deutschen Fernsehen zusammengerechnet. Kein anderer Nachrichtenanbieter in Europa oder den USA erreicht diesen Spitzenwert.

Ein paar Sätze zur Historie: Wie ist Ihr Superlativ zu einem Superlativ geworden?
Seit nunmehr 65 Jahren verlassen sich die Menschen in Deutschland Punkt 8 auf »ihre« Tagesschau. In dieser Zeit hat sich das Nachrichtenflaggschiff der ARD den Ruf erworben, ein zuverlässiger, kompetenter und seriöser Partner in Sachen Information zu sein, der niemandem seine Meinung vorschreibt. Dabei hat sich die Tagesschau auf allen Plattformen ständig verändert, und ist doch das geblieben, was sie immer war.

Was hat Sie gereizt, bei dem Projekt »Superlative – Made in Germany« mitzumachen?
Der Erfolg der Tagesschau ist für uns kein Grund anzugeben, sondern bedeutet jeden Tag eine verdammt große Verantwortung unserem Publikum gegenüber. Aber natürlich sind wir auch ein bisschen stolz auf das Vertrauen, das man uns entgegenbringt. Warum sollte die Tagesschau dann also bei »Superlative – Made in Germany« fehlen?

Selbstverständlich wollten wir auch von Christoph Morlinghaus erfahren, wie es ist, in einem so außergewöhnlichen Ort zu fotografieren:

»Tatsächlich war der Besuch des Tagesschau-Studios mein zweites Mal: Bereits im Jahr 2000 durfte ich beim NDR fotografieren, damals sah das Studio natürlich noch ganz anders aus. Umso faszinierender war es für mich, meine alten Bilder mit dem neuen Einblick zu vergleichen – das heutige Studio ist eine begehbare Maschine, dadurch viel technisierter, räumlich kleiner und optisch ganz anders. Das Einzige, was sich nicht verändert hat ist die absurd hohe Anzahl an Fresnelscheinwerfern, die die gesamte Decke einnehmen.

An diesem Ort zu fotografieren war jedenfalls erneut eine besondere Erfahrung – da stand ich nun live in einer schon fast ikonischen Umgebung in der eine Sendung produziert wird, die viele Millionen Menschen jeden Tag im Fernsehen oder Internet sehen.

Für mein Bild hatte ich genau zweieinhalb Stunden Zeit, wurde gleichzeitig für einen Fernsehbeitrag in der Sendung DAS! gefilmt, von der verantwortlichen Redakteurin Johanna Lepére befragt und dann auch noch von zwei Leuten beim Arbeiten fotografiert. Das war schon ein gewisser Druck…

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich es geschafft habe, mich dennoch zu konzentrieren und vernünftige Bilder zu schießen. Das lag sicher auch nicht zuletzt an der unglaublich netten und entspannten Atmosphäre: Alle Mitarbeiter des NDR, die daran beteiligt waren, dass wir dort fotografieren dürfen, waren super hilfsbereit, haben Lichter ein und ausgemacht, den Hintergrund verändert und die Moderatorentische hoch- und runtergefahren, bis es gepasst hat und am Ende des Shootings durften wir sogar noch einen Blick in das alte Tagesschau-Studio werfen, in dem ich 2000 schon fotografiert hatte. Wirklich klasse!«

 

*Quelle für diese Zahlen sind die täglichen Erhebungen der Gesellschaft für Konsumformschung (GfK)

* Wenn Sie mehr über die Tagesschau in Hamburg erfahren möchten, dann bitte HIER entlang

**Der Superlative-Fotograf ist Christoph Morlinghaus, organisiert wird das Projekt von fotogloria|büro für fotografische zusammenarbeit, die Projektdokumentation ist von Edda Fahrenhorst und Mike Gamio und den Artikel geschrieben hat Edda Fahrenhorst.

***Haben Sie auch ein spannendes Superlativ? Melden Sie sich gerne per EMAIL. Wenn Sie mögen, können Sie sich auch gerne bei unseren »Fragen und Antworten« umsehen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen.